Technik-Lexikon

ID #1041

Laser-Scanner

Ein Laser  (Röhre oder Diode) erzeugt einen scharf gebündelten Lichtstrahl, der auf ein rotierendes Polygonrad, das aus mehreren Spiegelementen besteht, auftrifft. Durch die Drehbewegung des Polygonrades und die Reflexion an den einzelnen Spiegelelementen wird der Laserstrahl stets in eine Ebene abgelenkt. In der Leseebene entsteht dadurch ein ständig wandernder Lichtpunkt. Befindet sich ein Strichcode in der Leseebene, werden die Striche und Lücken vom wandernden Lichtpunkt überstrichen. Die Reflexion an den dunklen Strichen ist geringer als an den hellen Lücken. Auf Grund dieser Tatsache lässt sich der Strichcode im Lesegerät elektrisch abbilden. Ein Teil des auf dem Strichcode reflektierten Lichtes gelangt durch das Austrittsfenster zurück auf das Polygonrad. Von dort trifft es auf einen durchbohrten Spiegel und wird auf eine Sammellinse  reflektiert, die das Licht auf einen Fotodetektor fokussiert. Hier wird die Intensität des reflektierten Lichtes in einen elektrischen Impulszug umgewandelt, verstärkt und digitalisiert. Ein nachfolgender Dekoder entschlüsselt die abgelegten Daten und führt diese durch ein eingebautes Schnittstelleninterface dem übergeordneten Rechner zu.

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Letzte Änderung des Artikels: 2005-09-16 10:16
Verfasser des Artikels: Carsten Höhndorf
Revision: 1.0

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